Durch zahlreiche Kennenlernspiele, Bewegungsaufgaben und Gesprächsformate lernten sich die Teilnehmenden nicht nur oberflächlich kennen, sondern kamen schnell ins Gespräch über persönliche Interessen, Familiengeschichten, Schulalltag und Zukunftswünsche. Dabei zeigte sich, dass Themen wie Freundschaft, Musik, soziale Medien oder auch schulischer Stress in beiden Ländern erstaunlich ähnlich erlebt werden – auch wenn Hausaufgaben in Armenien manchmal länger dauern und in Deutschland pünktlich begonnen wird, aber nicht immer pünktlich beendet 🙂
Ein zentraler Bestandteil des Programms war die Auseinandersetzung mit Kultur und Identität. In Workshops und Gesprächsrunden reflektierten die Jugendlichen ihre eigenen Werte, Traditionen und alltäglichen Selbstverständlichkeiten. Dabei sorgten kleine Alltagsvergleiche immer wieder für Lachen: zum Beispiel, wenn diskutiert wurde, wie lange ein „kurzer Besuch“ bei der Familie dauert oder ob man ohne Essen überhaupt ein ernsthaftes Gespräch führen kann.